Grußwort Prof. Dr. Patrick Sensburg, Bundestagsabgeordneter der CDU, zum 2. Mediationstag des Deutschen Forums für Mediation e. V. vom 12.-13.09.2016 in Stuttgart

Sehr geehrte Damen und Herren,

der 2. Mediationstag des Deutschen Forums für Mediation e.V. stellt sowohl die verschiedenen Konfliktformen als auch spezielle Mediationstechniken in den Fokus. Die interessanten Workshops werden sich darüber hinaus vor allem mit der Kernkompetenz eines jeden Mediators beschäftigen: einem tiefgehenden Verständnis non-verbalen Kommunikation und dem Einsatz der „richtigen“ Fragetechniken. Den Organisatoren gelingt es mit diesem Programm, viele verschiedene Aspekte der Mediation zu beleuchten, damit wird mit dem 2. Mediationstag Mediation noch bekannter werden.

Allen, die daran mitwirken, Mediation zu einem Erfolgskonzept auszubauen, und natürlich besonders den Veranstaltern des 2. Mediationstages darf ich an dieser Stelle meinen großen Dank aussprechen. An uns alle geht aber die Aufforderung, uns noch mehr dafür einzusetzen, dass Mediation kein Ausbildungsmarkt bleibt, sondern ein Praxismarkt wird. Bereits bei der Verabschiedung des Mediationsgesetzes war dem Deutschen Bundestag klar, dass es zur Qualitätssicherung klarer Regelungen für die Ausbildung bedarf. Mit der Verordnung für die Ausbildung der Mediatorinnen und Mediatoren hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz den Schlüssel in der Hand, um Vertrauen bei den Parteien einer Mediation in die Qualität des Mediators zu schaffen. Dies sollte der Praxis einem positiven Schub geben. Lassen Sie uns auch hierüber beim 2. Mediationstag des Deutschen Forums für Mediation e.V diskutieren.

Uns allen wünsche ich gutes Gelingen des 2. Mediationstages, fruchtbare Gespräche, gewinnbringendes Diskutieren und alles Gute. Den Veranstaltern noch einmal herzlichen Dank!

Mit den besten Grüßen
Ihr

Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB

Deutsches Forum für Mediation e. V. wählt neuen Vorstand

Am Dienstag, den 2. Juni 2015, wählte das Deutsche Forum für Mediation DFfM e. V. in Leipzig seinen neuen Vorstand. Der Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator Dr. Thomas Lapp (EUCON), bisher Vize-Präsident des DFfM, wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Er tauschte den Platz mit Dr. Reiner Ponschab, der jetzt die Position des Vize-Präsidenten einnimmt. Mit voller Zustimmung wurden außerdem Dr. Gernot Barth (Steinbeis-Hochschule Berlin) und Dr. Stefan Kracht (FU Hagen) in Ihrem Amt als Vize-Präsidenten bestätigt. Auch Roland Breinlinger (FMÖB) und Anita von Hertel (DACH) bleiben künftig im erweiterten Vorstand. Sie wurden ebenso wie die neuen Vorstandsmitglieder Dr. Peter Doetsch (Integrierte Mediation e.V.), Christian Küster (DGTA) und Ina Wirtz-Pigorsch (BDDP) einstimmig in ihr Amt berufen.

Das Deutsche Forum für Mediation DFfM e. V. als verbandsübergreifender Verein ist Dachorganisation von derzeit 12 Mitgliedsverbänden, welche 2.400 Mediatoren repräsentieren. Diese hatten sich 2009 auf gemeinsame Grundsätze einer Zusammenarbeit verpflichtet. Das höchste Gremium ist die Mitgliederversammlung – der Deutsche Mediationsrat.

Die zunehmende Bedeutung der Mediation erfordert eine stärkere Zusammenarbeit und Professionalisierung. Darum haben sich die im DFfM organisierten und bundesweit tätigen Organisationen zum Verein Deutsches Forum für Mediation zusammengeschlossen, um zu kooperieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. Die Mitgliedsorganisationen sehen Mediation als Konfliktbearbeitungsverfahren auch im Sinne des European Code of Conduct for Mediators.

Das Deutsche Forum für Mediation steht für Toleranz, Gewaltfreiheit, Respekt und Autonomie. Ziele seines Engagements sind eine gemeinsame Definition von Mediation, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätssicherung, Teilnahme an der Willensbildung des Gesetzgebers und sonstige Maßnahmen zur Förderung der Mediation auf nationaler und internationaler Ebene. Das Forum ist offen für die Mitwirkung aller Vereine und Institutionen, welche die in der Satzung genannten Voraussetzungen erfüllen.

Vorstand des DFfM e.V. beim Treffen des Mediationsrates am 02.06.2015 in Leipzig.
(V.l.n.r PD habil. Dr. Gernot Barth, Dr. Thomas Lapp, Anita von Hertel, Dipl.-Päd. Ina Wirtz-Pigorsch, Dipl. Psych. Roland Breinlinger, Dipl.-Verwaltungsw. Christian Küster)

Nicht anwesend: Dr. Stefan Kracht, Dr. Reiner Ponschab

Basisstandard der 5 Mediationsverbände

Liebe Mitglieder,

Die Vorstände der 5 Mediations-Verbände, die über 6.000 Mitglieder (Mediatoren) vertreten - BAFM, BM, BMWA, DFfM, DGM – halten es für dringend geboten einen „Qualitätsverbund Mediation“ zu schaffen. Seine Aufgabe soll sein den Basisstandard der Mediation zu etablieren. Dies dient der Qualitätssicherung und der Markttransparenz. Ferner soll den Erfordernissen des Verbraucherschutzes Rechnung getragen werden, um das Vertrauen in die Mediation zu stärken.

Vollständige Pressemitteilung herunterladen (PDF)

Information zum Entwurf zur Rechtsverordnung

Liebe Mitglieder,

wie Euch bekannt ist, war vom damaligen Bundesministerium für Justiz der Entwurf zu einer Rechtsverordnung zum Mediationsgesetz herausgegeben worden. In dieser Rechtsverordnung soll geregelt werden, welche Anforderungen Mediatoren benötigen, um sich als „zertifizierte Mediatoren“ bezeichnen zu können. Ferner werden auch Mindeststandards für Ausbildungsinstitute aufgeführt. Zu diesem Entwurf haben zahlreiche Verbände eine kritische Stellungnahme abgegeben.

Derzeit ist offen, ob und wann eine überarbeitete Rechtsverordnung vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz verabschiedet wird.

Wir haben uns gemeinsam mit vier weiteren Mediationsverbänden (BAFM, BM, BMWA, DGM) Gedanken darüber gemacht, wie eine einheitliche Vorgehensweise in Bezug auf die Vergleichbarkeit von Ausbildungen und Qualitätsstandards möglich sein kann. Diese Diskussion erfolgte in Hinblick auf die zu erlassende Rechtsverordnung sowie im Austausch mit potentiell interessierten berufsständischen Kammern sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen wie in der Begründung zum Mediationsgesetz vorgesehen. In unterschiedlicher Besetzung haben an der Diskussion folgende Institutionen teilgenommen:

Bundesrechtsanwaltskammer, Deutscher Anwaltsverein e.V., Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-Aktiengesellschaft (D.A.S.), Allgemeine Rechtsschutz- Versicherungs AG, ERGO-Versicherungsgruppe, Deutscher Industrie und Handelskammertag, Bundesnotarkammer, Bundesministerium für Justiz und als Vertreter der Wissenschaft Prof. Dr. Christian Fischer und PD Dr. Joseph Rieforth.

Eine Erweiterung der Teilnehmer war stets geplant. Nach welchen Kriterien die Erweiterung stattfinden sollte, war noch offen. Diskutiert wurden insbesondere folgende Kriterien: Bundesweite Aktivität, eine Mindestgröße, keine Ausbildungsinstitute (wegen der Interessenkollision), Bereitschaft der Mitarbeit und Beteiligung (Einbringen von Ressourcen).

Die ganze Diskussion wurde immer in Hinblick auf die zu erlassende Rechtsverordnung geführt. Da diese derzeit nicht erlassen wird, beabsichtigen wir, die Arbeit zur Akkreditierung von Ausbildungsinstituten in Hinblick auf die Rechtsverordnung ruhen zu lassen, bis sich der Erlass der Verordnung abzeichnet.
Die fünf an dem Prozess beteiligten Mediationsverbände haben aber Interesse daran, auch unabhängig von einer Rechtsverordnung über einheitliche Qualitätsstandards in der Mediation nachzudenken. Insofern ist diesbezüglich eine weitere Zusammenarbeit geplant. In die Überlegungen werden die zuständigen Gremien und Mitglieder der Verbände in geeigneter Weise einbezogen und informiert.

Dr. Gernot Barth, Geschäftsführender Vizepräsident DFfM
Dr. Stefan Kracht, Vizepräsident DFfM

Pressemitteilung des Steinbeis-Mediationsforum e.V.

Deutsches Forum für Mediation e.V. auf dem Deutschen Mediationstag in Jena 2015

Dr. Reiner Ponschab, Präsident des DFfM und Vizepräsident Dr. Gernot Barth (v.r.n.l.) im Gespräch am Stand des Deutschen Forum für Mediation e.V. in Jena.

Pressemitteilung des Steinbeis-Mediationsforum e.V.

"Einheit und Vielfalt":
1. Mediationstag des Deutschen Forums für Mediation e.V. am 30.01.2015 in Hamburg im Rahmen der 14. Internationalen Mediationstage, Mediation DACH.

Dr. Reiner Ponschab, Präsident des DFfM, eröffnete den 1. Mediationstag beim Empfang im Parlament des Hamburger Rathauses und begrüßte gemeinsam mit Dr. Thomas Lapp, DFfM, und Anita von Hertel, DFfM, Vertreter von insgesamt mehr als 20 Verbänden und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Pressemitteilung Mediation DACH e.V.

Unter dem Motto "Einheit und Vielfalt" stand der Mediationstag, DFfM, am 30.1.2015, der im Rahmen der 14. Internationalen Mediationstage in Kooperation mit Mediation DACH, Deutschland, Austria, Schweiz, in Hamburg stattfand. Er war lebendig, spannend, kontrovers - und insgesamt ein großer Erfolg.

Beim Empfang im Hamburger Rathaus, Parlament, begrüßte der Präsident des DFfM, Reiner Ponschab, Vertreter von insgesamt mehr als 20 Verbänden und Organisationen aus Deutschland, aus Österreich und aus der Schweiz gemeinsam mit Dr. Thomas Lapp, DFfM und Anita von Hertel, DFfM.

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1. Trainer- und Ausbildertreffen in Leipzig


Trainer und Ausbilder des DFfM e.V. auf dem 1. Trainertreffen vom 19.-20. Dezember 2014 in Leipzig
(V.l.n.r.: RA Bernhard Böhm, Dr. Reiner Ponschab, Dr. Stefan Kracht, Michael Hemming, PD Dr. Gernot Barth, Dr. Thomas Lapp, Peter Wallisch)

Tagung des Vorstandes in Berlin


Vorstand des DFfM e.V. auf seiner Tagung am 20. Mai 2014 in Berlin.
(V.l.n.r.: Dr. Kracht, Dr. Ponschab, PD habil. Dr. Barth, Dipl. Päd. Fuchs, Dr. Lapp, Dipl. Psych. Breinlinger)

Mediation im Deutschlandfunk

Dr. Thomas Lapp steht dem Deutschlandfunk während des Mediationstages 2014 in Jena Rede und Antwort. Das Interview wurde am 06.03.2014 abends im SWR gesendet.

Verbändeerklärung zum MediationsG/RVO vom 14. Juli 2013

Am 26. Juli 2012 ist das Mediationsgesetz (MediationsG) in Kraft getreten. Es kennt in §5 Abs. 2 den „zertifizierten Mediator“. So darf sich jeder nennen, der die Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 MediationsG erfüllt. Den Erlass dieser Rechtsverordnung hat die Staatssekretärin im Justizministerium Dr. Birgit Grundmann in ihrer Rede auf dem Mediationskongress in Ludwigsburg vom 16. November 2012 angekündigt.

In der Begründung des Gesetzes verleiht der Gesetzgeber seiner Erwartung Ausdruck, dass sich die wesentlichen Akteure der Mediation auf einheitliche Standards für die Anerkennung von Ausbildungsinstituten und Mediatoren einigen. Für den Fall, dass eine solche Initiative misslingt, werden gesetzliche Maßnahmen zur Schaffung einer einheitlichen Anerkennungsstelle vorbehalten.

Die Verbände Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation, Bundesverband Mediation, Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt, Deutsches Forum für Mediation und der Deutschen Gesellschaft für Mediation haben mit den Vorbereitungsarbeiten für die vom Gesetzgeber gewünschte Schaffung einer solchen Anerkennungsstelle begonnen. (Diskussionsentwurf)

Deutsches Forum für Mediation e.V. wählt neuen Vorstand

Am 10. Juni 2013 traf in Berlin der Mediationsrat des Deutschen Forum für Mediation zusammen, um unter anderem einen neuen Vorstand zu wählen. Wirtschaftsmediator und Rechtsanwalt, Dr. Reiner Ponschab, wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit den bisherigen Präsidenten Dr. Frank H. Schmidt ab, der für seine Arbeit in den letzten Jahren gebührend verabschiedet wurde.

Als neue Vize-Präsidenten wurden Dr. Gernot Barth, Dr. Stefan Kracht und Dr. Thomas Lapp gewählt. Den erweiterten Vorstand bilden Anke Fuchs, Anita von Hertel, Roland Breinlinger und Arthur Trossen.

Gemeinsame Erklärung der Verbände

Gemeinsame Erklärung der Verbände Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation, Bundesverband Mediation, Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt, Deutsches Forum für Mediation und der Deutschen Gesellschaft für Mediation zur „Plattform Qualität in der Mediation“ vom 17.05.2013:

In der Begründung zu dem Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung hat der Gesetzgeber die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass die wesentlichen Akteure der Mediation auf eine Stelle zur Zertifizierung von Ausbildungsträgern einigen.

Die aus Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation, Bundesverband Mediation, Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt, Deutsches Forum für Mediation und der Deutschen Gesellschaft für Mediation bestehende Arbeitsgruppe hat die ersten Arbeitsergebnisse am 13.03.2013 den Teilnehmern der Plattform präsentiert und wird in Kürze in einer gemeinsamen Erklärung über den bisherigen Stand der Arbeiten informieren.